Auswahl der Soft- und Hardware:

Für den Videoschnitt und die Videomontage habe ich Shotcut genutzt. Shotcut ist eine open-source Software, die laut der Beschreibungen im Netz einen guten Leistungsumfang hat bei gleichzeitig einfacher Nutzbarkeit für Einsteigerinnen. Außerdem kam bei den Untertiteln und der Musik noch die App VideoShow zum Einsatz.

Gefilmt habe ich mit dem Smartphone, die Textpassagen habe ich mit PowerPoint erstellt. Die Fotos wurden mit dem Smartphone und mit einer NikonD5000 gemacht.

Unverzichtbares Zubehör waren das Fotolicht mit Schirm, das Stativ und die Smartphonehalterung für das Stativ. Außerdem hat es sich bei der Videobearbeitung mit Shotcut als sinnvoll erwiesen, mit zwei Bildschirmen zu arbeiten.

Umsetzungsphase

 In der Umsetzung waren einige Hürden zu überwältigen.

Aufbau des Videosettings und Videodreh:
Beim ersten Versuch habe ich die Kamera mit Stativ auf dem Tisch aufgebaut und versucht, von oben zu filmen, was ich mit meinen Händen mache. Bei dieser Position des Smartphones war es offensichtlich nicht mehr eindeutig, wo oben und unten ist, sodass das Video anschließend im Hochformat ablief und ich es nicht geschafft habe, das Video zu drehen, ohne es zu beschneiden.

Also habe ich die Detailaufnahmen von schräg oben aufgenommen.

Nachdem ich mit den Probeaufnahmen einen ersten Einblick in Shotcut erhalten hatte, bin ich dazu übergegangen, jeweils längere Sequenzen zu filmen, die anschließend geschnitten wurden. Der neue Aufbau war für die Sprechaufnahmen ähnlich wie für die Nahaufnahmen. Das Stativ stand vor dem Tisch, die Hände habe ich von schräg oben gefilmt. Das Feld, das im Display zu sehen war, habe ich mit Klebeband auf der Arbeitsfläche markiert, sodass ich wusste, ab wann ich mich mit dem was ich zeigen möchte, im Bild befinde.

Für die Sprechaufnahmen stand die Kamera 1-2 Meter vor dem Tisch, der Text klebte unter dem Smartphone, sodass ich ihn ablesen konnte. Leider habe ich es versäumt, ein Foto des Aufbaus zu machen.

Als Mikrofon diente das im Smartphone Eingebaute.

Videoerstellung mit PowerPoint. Die Idee der Möglichkeit, eine PowerPoint-Präsentation in eine mp4-Datei umzuwandeln, habe ich in einer unserer wöchentlichen VC-Sitzungen mitgenommen und dann mit Hilfe einer Anleitung, die ich online gefunden habe , und mit Ausprobieren umgesetzt. Ich denke, dies ist eine tolle Möglichkeit, die ich auch in meinen Arbeitsalltag mitnehmen kann.

 

Schneiden und Montieren mit Shotcut und VideoShow.
Verschiedene Youtube-Videos haben mir beim Erlernen der Software geholfen, vor allem dieses circa einstündige Grundlagenvideo 

Als schwierig habe ich es empfunden, einen Workflow für mich fest zu legen. Stelle ich einen Abschnitt erst komplett fertig, also mit der Gestaltung der Übergänge, den Untertiteln, dem Ton – oder erledige ich eine Aufgabe nach der anderen. Für die zweite Version habe ich mich entschieden, ob die Reihenfolge der Aufgaben „richtig“ war, kann ich nicht sagen. Ich habe zuerst alle Filmdateien erstellt. Anschließend habe ich die Abschnitte ausgewählt, die ich verwenden wollte und in die richtige Reihenfolge gebracht. Dann habe ich die Übergänge mit einer einfachen Überblendung gestaltet und an den Stellen, an denen ich mit Untertiteln arbeiten wollte, habe ich den halbtransparenten, weißen Balken in einer zweiten Spur eingefügt. Der Gedanke dahinter war, dass das die Lesbarkeit erhöhen sollte.

Die Untertitel habe ich dann auf dem Smartphone in Videoshow hinzugefügt. In verschiedenen Tutorials wurde bemängelt, dass die Untertitelung mit Shotcut noch nicht sehr anwenderfreundlich sei.

Darum wählte ich VideoShow: Die Anwendung ist intuitiv bedienbar, das Navigieren in einer längeren Videodatei auf dem kleinen Bildschirm ist allerdings etwas “frickelig“.

Die ersten Betrachter*innen teilten mir mit, dass die Schrift nicht gut lesbar sei.

Da die Gestaltung der Schriften aus PowerPoint beziehungsweise VideoShow stammte, das restliche Video aber mit Shotcut erstellt wurde, ließ sich die Schrift nicht ändern, ohne mehrere Schritte zurück zu gehen.

Die Musik wurde mit VideoShow hinzugefügt. Die Lizenz erlaubt die Nutzung der Musik für private Zwecke.

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