MMM im April: Hose Chandler von Untitled Thoughts

Heute zum Me-Made-Mittwoch in der #stayathome-Ausgabe zeige ich auf dem Balkon in der frühen Morgensonne eine bequeme Schlupfhose an Pantoffeln.

Die Hose Chandler von Untitled Thoughts ist eine Schlupfhose mit Gummizug im Rücken, die vorne wahlweise mit Falten (wie hier zu sehen) oder mit Abnäher genäht werden kann.

Zahlen und Fakten

Größe: 7

meine Maße: Taille 85; Hüfte 104 cm, Größe 172 cm

Stoff: Leinencoupon vom Stoffmarkt in petrolblau bis Flaschengrün. Mit dem Coupon von 1,5 x 1,6 Metern bin ich gut hingekommen.

Anleitung: in englischer Sprache, sehr ausführlich und gut nachvollziehbar

Nahtzugabe von 1,3 cm im Schnitt enthalten.

Passform für mich: Sitzhöhe super, etwas zu weit hinten

 

Ich wollte eine Hose, die Taillenveränderungen mitmacht. Die Maße zum Zeitpunkt der Größenwahl waren auch andere als die Maße zum Zeitpunkt der Fertigstellung. Eine kleinere Größe hätte es womöglich auch getan, es ist schon viel Stoff, der hinten durch das Gummiband gerafft wird.

Ich denke, ich werde auf jeden Fall noch die optionalen Gürtelschlaufen annähen.

Und: Ich werde das gute Stück im Sommer bestimmt gerne und viel tragen und mich über die ausgesprochene Bequemlichkeit freuen.Und auch jetzt für die viele Zeit daheim ist sie prima geeignet und hat auch den Yoga-Praxistest heute prima bestanden!

Details aus gestreiftem Hemdenstoff

Ich freue mich, meinen Blog nach  fast zwei Jahren seit der DSGVO hiermit neu zum Leben erweckt zu haben. Einen Umzug der alten Beiträge habe ich leider nicht hinbekommen, darum ein kompletter Neuanfang.

Nun springe ich zum einzigen und originalen Me-Made-Mittwoch-Blog und reihe mich spät noch ein in den Reigen der Näherinnen.

Wir sehen uns drüben!

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Wie sehen wir Lehren und Lernen

Hier  bei der Ankündigung für die edunauten fand ich folgende Übersicht. Und wurde an mein Studium erinnert und an meine Trainerinnenausbildung für die Stiftung Haus der kleinen Forscher vor einigen Jahren .

Den lehrenden Menschen als Lernbegleiter zu verstehen und den lernenden Menschen als freiwillig Lernenden, sowie Lehren als Möglichkeit, eigenständiges Handeln und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen – das sind Prinzipien, die ich doch eigentlich verinnerlicht habe?!

Höchste Zeit, mich wieder zu erinnern!

Prinzipien, die für die Erwachsenenbildung schön länger gelten und die für das Lernen im virtuellen Raum noch bedeutsamer sind. Ich würde so weit gehen, zu sagen, dass es die Faktoren sind, die Online-Lernen erst “gut” möglich machen.

Was bedeutet das?

Die Haltung:

Wir “Lehrende” (Kursleiter*innen, Bildungsorganisatorinnen etc.) können auch uns gegenüber eine (ergebnis-)offene und ermöglichende Haltung einnehmen. Wir haben nicht die Antwort auf alles, und wir erarbeiten uns die methodischen und technischen Möglichkeiten, Antworten zu finden.
Wenn wir zeitgemäßes Online-Lernen – ich übernehme gerne diesen Begriff von oben – anbieten möchten, dann sind wir nicht mehr “die mit dem Wissen”, sondern “die mit den Fragen”. “Lernbegleiter*in” ist der Begriff, den ich im Zusammenhang mit der frühkindlichen Bildung gelernt habe, und den ich auch gut in der Erwachsenenbildung sehe. “Lernarchitekt*in” ist ein (für mich) neuer Begriff, der mir erst kürzlich begegnete. Der klingt für mich erst Mal eher technisch und passt somit gut zur Online-Umgebung. Der lehrende Mensch als Architekt der Lernumgebung. Da muss ich noch drüber nachdenken und lesen, spontan finde ich den Begriff sehr technisch und das Miteinander und die Kommunikation nicht ausreichend berücksichtigend.

Der Dialog

Wir können uns zusammenschließen oder uns bestehenden Gruppen anschließen und in den Austausch gehen. Wir können am EB-mooc teilnehmen und im Forum diskutieren. Wir können uns momentan bei den edunauten umschauen und dort konstruktiv und kollaborativ Inhalte gestalten. Wir können uns auf twitter anmelden, uns dort Gleichgesinnte suchen und darauf los diskutieren.

Das ist ungewohnt. Wir sind es nicht gewohnt, in einen Raum voller Menschen zu gehen und uns einfach in die Unterhaltung einzuschalten. Im Netz können wir das tun wenngleich es auch hier die Höflichkeit gebietet, sich zuerst vorzustellen. Zum Beispiel in einem Forumsbeitrag oder auf der eigenen twitter-Startseite. Wir können uns auch zuerst ein wenig in der neuen Umgebung umschauen, aber irgendwann sollten wir uns selber einbringen, wenn wir gesehen werden wollen und in den Austausch kommen möchten.

Auch stille Beobachter*innen sind in Ordnung, ich persönlich würde gerne ermuntern, sich einzubringen, denn die Willkommenskultur im Netz ist überwiegend freundlicher als manch eine*r erwarten würde.  

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Neues Lernen im Jahr 2020

Bild von Taken auf pixaby

1. Einstieg

Es passiert so viel gerade
und irgendwie habe ich das Bedürfnis,
meine “professionellen” Gedanken zu sortieren:

Wir schreiben das Jahr 2020 und vermutlich werden wir später immer wissen, wie wir diese Tage und Wochen im Frühjahr 2020 verbracht haben!

Als unsere gewohnte Welt global und umfassend aus den Fugen geriet.

Für die gesamte Bildungswelt von der Grundschule über Universität zur beruflichen und freien Weiterbildung werden es die Tage gewesen sein, als das “Lernen übers Internet” plötzlich flächendeckend möglich wurde.

Eine Frage, die mich in meinem beruflichen Umfeld schon vor Corona umgetrieben hat, ist die, wie man als E-Learning-Anhängerin es hinbekommt, andere Menschen auch für das Thema zu begeistern, um als Einrichtung der Weiterbildung den Anschluss an das zeitgemäße Lernen und Lehren nicht zu verlieren.

Mein erster Ansatz war, Kolleg*innen und freiberufliche Dozent*innen müssen weitergebildet werden, dann kommt die Begeisterung schon. Ich habe also viel geredet und erklärt und versucht, andere zu überzeugen, z.B. beim EB-mooc (Plus) mitzumachen.

Das EB-mooc ist ja auch wirklich eine tolle Möglichkeit, Online-Lernen relativ unverbindlich (kostenfrei!) und niederschwellig zu erfahren. Ich selber habe an der 2018-er Version teilgenommen und fand damals, dass man als Teilnehmerin sehr schön an der Hand genommen wird, und gut eingeführt wird, wie “man” sich in der virtuellen Welt verhält, dass eigene Initiative notwendig ist, wenn man in den Austausch kommen möchte, dass dieser Austausch aber auch ganz einfach möglich ist und dass es im Forum zum Beispiel sehr wohlwollend und flauschig zugeht.

Leider war dieser Ansatz, zu begeistern, nicht sehr fruchtbar.

Ein Kernsatz in meinem Studium der Erwachsenenbildung war gewesen

“Erwachsenenlernen ist Freiwilligenlernen”

Das fiel mir irgendwann wieder ein und ich dachte mir, wenn die intrinsische Motivation nicht gegeben ist, dann kann ich möglicherweise nichts machen, dann bin ich vielleicht auch einfach zu ungeduldig und es wird schon noch die Zeit kommen.

Tja…

Und dann kam das Coronavirus.

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