Zu lernen, wie man Videos erstellt und erproben, ob ich das alleine kann, stand schon lange auf meiner Lern-Wunschliste. Darum habe ich die Gelegenheit mit dieser Projektarbeit gerne ergriffen.

Zwischendurch befielen mich durchaus Zweifel, ob ich mir nicht zuviel vorgenommen habe!

Es gab mehrere Phasen des Projekts, die deutlich länger gebraucht haben, als gedacht. Vor allem der Schnitt mit ShotCut dauerte viel länger als angenommen. Schließlich liefen Programmerlernen über Videotutorials und die Umsetzung des Gelernten zeitgleich. Und dann kann man sich bei solchen Projekten durchaus und gerne in Kleinigkeiten verlieren.

Irgendwann kam der Punkt, an dem ich mich an die 80/20-Regel (Pareto-Regel) erinnert habe und diese hat mich für das letzte Drittel der Arbeit an meinem Projekt begleitet. Ich war an einen Punkt gekommen, an dem ich beschloss, mit 80 Prozent Leistung zufrieden zu sein. So sind zum Beispiel manche Schnitte etwas abrupt, die Untertitel nicht immer ganz synchron zum Bild und die Schriften sind nicht immer gut lesbar, vor allem auf kleinen Wiedergabegeräten ist das Lesen teilweise erschwert. Das war auch eine Rückmeldung im Feedback-Bogen.

Vermutlich würde die Performance vor der Kamera mit mehr Übung auch flüssiger und natürlicher werden, für einen ersten Auftritt bin ich zufrieden und erkenne mich selber in den Aufnahmen wieder – ich hoffe, das kommt auch für die Betrachter*innen so rüber.

Dass es ganz schön aufwendig ist, ein solches Video mit Filmaufnahmen zu erstellen, ist der eine Teil meines Fazits.

Auf der anderen Seite war es innerhalb weniger Tage für mich möglich, mich in eine Materie einzuarbeiten, von der ich gar keine Ahnung hatte.

Das war doch auch ermutigend! Außerdem hat es mir wirklich Spaß gemacht. Gerade die Kombination aus pädagogisch-didaktischer Planung, praktischer Umsetzung der Filmarbeiten und die knifflige Arbeit am PC.

Und zwischendurch durfte ich an die Nähmaschine, um die Beispiele zu erstellen 😉

Dieses individuelle Projektbeispiel ist Teil einer Gruppen-Projektarbeit, wir haben zu fünft den „Leitfaden Microlearning“ erstellt. Rückblickend kann ich sagen, dass die Form der Gruppenarbeit mit individuellen Projekten eine sehr gute Idee von uns war. Beim Leitfaden konnten wir virtuelles kooperatives Arbeiten im Team erproben und erfahren und bei der Umsetzung im individuellen Projekt konnte jede und jeder von uns sich von eigenen Interessen leiten lassen. Der Umfang der individuellen Arbeit war überschaubar und der Austausch in der Gruppe war auch über dieses Projekt jederzeit möglich.

Alles in allem habe ich sehr viel gelernt!

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